Veröffentlicht inErnst

Wulle lässt wählen: Hell oder Pils?

Wenn aus Wulle zwei Sorten werden: Jetzt ist das Wulle Pils im Handel und damit ist „Wulle“ nicht mehr gleich „Wulle (Vollbier Hell)“. Wie erklärt man das den Fans?

Print Friendly, PDF & Email
Wulle Pils und Wulle Vollbier Hell in der kleinen Bügelflasche.
Ab sofort sind sie zu zweit: Das neue Wulle Pils und das bekannte Vollbier Hell.
© Agentur SchillerHof

Wenn ihr in eurer Lieblingskneipe bisher „Ein Wulle, bitte!“ bestellt habt, war jedem klar, was gemeint war, denn „Wulle“ war gleich „Wulle Vollbier Hell“. Eine Marke, ein Produkt – das war einfach, doch die Zeiten sind vorbei! Seit diesem Frühjahr ist das Wulle Pils auf dem Markt und seitdem müsst ihr euch entscheiden: „Welche Sorte?“ wird euch euer Barkeeper zukünftig fragen.

Wir von der Familienbrauerei Dinkelacker freuen uns sehr über die Wiederbelebung der zweiten Wulle-Sorte, doch es stellt uns auch vor eine echte Herausforderung: Wie erklären wir euch, den Wulle-Fans, dass Wulle nicht mehr gleich Wulle ist und ihr zukünftig zwischen Pils und Hell wählen müsst?

Die Geschichte von Wulle in Kürze

Ernst Immanuel Wulle.
Ernst Immanuel Wulle.

Um zu verstehen, wie die Marke Wulle tickt – denn sie tickt in vielerlei Hinsicht anders als andere Marken –, solltet ihr wissen, woher die Marke kommt. Wulle ist gleichzeitig die älteste und die jüngste Biermarke der Familienbrauerei Dinkelacker. 1861 gründete Ernst Immanuel Wulle, gelernter Bierbrauer aus ärmlichen Verhältnissen, mit dem Startkapital seiner Frau Wilhelmine die gleichnamige Brauerei im Herzen Stuttgarts. Das Geschäft lief sehr gut und bis Anfang der 1970er Jahre zählte Wulle als eine der vier großen Brauereien in der Landeshauptstadt zu den führenden Biermarken in der Gastronomie und war mit einem Wulle-Festzelt auf dem Cannstatter Volksfest vertreten.

Historisches Wulle Pils Plakat
So wurde im „ersten Wulle-Leben“ für das Pils geworben.

Wulle-Trinker konnten damals unter dem Werbespruch „Wir wollen Wulle!“ zwischen vielen verschiedenen Biersorten wählen: Pils, Vollbier Hell, Export Hell, Export Dunkel, Weizen, Starkbier, Weihnachtsbier und Volksfestbier. Nach der Übernahme durch Dinkelacker wurde es ab 1971 erst einmal still um die Marke bis 2008 mit der Wiederbelebung des Vollbier Hell schließlich die zweite Wulle-Ära anbrach.

Seit diesem Frühjahr ist Wulle Pils zurück – und macht die Gleichung „Wulle = Wulle Vollbier Hell“ ungültig. Was das Pils auszeichnet und wie es beworben wird, damit es seinen Platz neben dem beliebten Vollbier Hell findet, haben mir meine Kollegen aus der Familienbrauerei verraten.

Stefan Seipel, Leiter Marketing

Stefan Seipel ist seit 13 Jahren Marketingleiter in der Familienbrauerei Dinkelacker, hat die Wiederbelebung der Marke Wulle initiiert und schon einige Neuprodukte auf den Weg gebracht.

Stefan Seipel, Marketingleiter der Familienbrauerei Dinkelacker.
Er weiß, worauf es bei der Einführung von Neuprodukten ankommt: Stefan Seipel, Marketingleiter der Familienbrauerei Dinkelacker.

Stefan, warum ist die Einführung des Wulle Pils eine besondere Herausforderung?

Stefan Seipel: Bisher war Wulle seit seiner Wiederbelebung eine reine Monomarke, also eine Marke für ein einzelnes Produkt. Wir hatten uns damals für die Sorte Hell entschieden und diese fest im Ländle etabliert. Zwölf Jahre lang war die Marke nun gleichbedeutend mit dem Produkt. Keiner bestellt ein „Wulle Vollbier Hell“, sondern einfach ein „Wulle“ und jeder weiß, was damit gemeint ist. Jetzt steht der Markenname plötzlich für zwei Produkte und die genaue Produktbezeichnung, also Vollbier Hell oder Pils, gewinnt an Bedeutung. Das müssen die Wulle-Fans erst einmal lernen.

Wie fielen die ersten Reaktionen auf das Wulle Pils aus?

Stefan Seipel: Präsentiert haben wir das Pils zum ersten Mal auf der INTERGASTRA, einer der größten Messen für Hotellerie und Gastronomie in Europa (mehr erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag). Dort haben es unsere Gastronomie-Partner und viele Bierfans verkostet – und auf Anhieb für gut befunden! Wulle Pils ist ein ganz besonderes Bier mit einer Rezeptur, die sich stark am Ursprung der Marke orientiert. Neben den alten, überlieferten Rezepturen haben unsere Braumeister ihre gesamte Handwerkskunst in die Waagschale geworfen. Das Pils unterscheidet sich bewusst vom mild-frischen Vollbier und trifft den Geschmack derer, die es etwas hopfenwürziger mögen.

Tobias Seltenreich, Braumeister

Für den guten Geschmack des Wulle Pils ist unter anderem er verantwortlich: Braumeister Tobias Seltenreich.

Tobias Seltenreich, Braumeister bei der Familienbrauerei Dinkelacker.
Braut das Wulle Pils ein: Braumeister Tobias Seltenreich.

Tobias, wodurch zeichnet sich das Wulle Pils aus?

Tobias Seltenreich: Es ist etwas stärker eingebraut als andere Pils-Biere und ist – für Pils eher untypisch – durch einen höheren Stammwürzgehalt stärker im Geschmack als zum Beispiel unser CD Pils. Gleichzeitig ist es weniger herb und enthält weniger Bitterstoffe, da es auf eine Malzbetonung anstatt auf die Bittere des Hopfens setzt. Dadurch hebt es sich deutlich von anderen Pils-Bieren des Marktes ab und ist genauso süffig wie das Vollbier Hell.

Was war die größte Herausforderung bei der Rezeptur?

Tobias Seltenreich: Wir haben versucht, so nah wie möglich an der alten Rezeptur zu bleiben. Ganz einfach ist das natürlich nicht, da sich die Natur in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat und damit auch die Pflanzen und die Rohstoffe. Außerdem brauen wir heutzutage mit anderen Geräten. Trotzdem hatten wir den Anspruch, dass das Wulle Pils möglichst „wie damals“ schmecken soll. Das war eine große Herausforderung, die wir schlussendlich gut gemeistert haben.

Lennart Bachleitner, Brand Manager Wulle

Die Marke Wulle verfolgt einen außergewöhnlichen Werbeansatz. Wie dieser genau aussieht und was das für die Bewerbung des Wulle Pils bedeutet, weiß Lennart Bachleitner, Brand Manager Wulle.

Lennart Bachleitner, Brand Manager Wulle bei der Familienbrauerei Dinkelacker
Lennart Bachleitner, Brand Manager von Wulle, beschäftigt sich bis zu den Zutaten mit seinem Produkt – hier dem Hopfen.
© Schoenhaesslich

Lennart, woran erkenne ich das neue Wulle Pils?

Kasten Wulle Pils
Wulle Pils kommt in die gleichen roten Kästen wie Vollbier Hell – die grüne Ecke am Rand kennzeichnet das Pils.
© Agentur SchillerHof

Lennart Bachleitner: Die Marke Wulle ist generell durch die Farbe Rot geprägt und das wird auch so bleiben. Das rote Logo ist darum auch beim Pils präsent, allerdings ist das Etikett abgesehen davon grün. In den Laden kommt das Pils genau wie das Vollbier Hell in den roten Wulle Kästen. Von außen könnte man die beiden Sorten darum nur anhand der Flaschenhalsetiketten unterscheiden, die man bei gestapelten Kästen nur dann sieht, wenn man durch die Schlitze seitlich in den Kasten reinschaut. Damit die Unterscheidung etwas einfacher wird, sind die Kästen Wulle Pils in der Einführungsphase durch einen Einhänger an einer Ecke gekennzeichnet.

Wulle hat einen außergewöhnlichen Werbeansatz. Wie sieht der aus?

Lennart Bachleitner: Wulle will anders sein als andere Biermarken, Dinge machen, die andere nicht machen – und Dinge nicht machen, die andere machen. Das schränkt das Marketing-Spektrum zwar einerseits ein, lenkt andererseits aber auch den Blick auf unkonventionelle Wege und ausgefallene Werbeformate – dadurch wird Wulle zu etwas Besonderem. Allerdings machen es uns die Beschränkungen der Corona-Pandemie momentan nicht leicht, denn Wulle wirbt hauptsächlich über Events.

Besonders beliebt ist Wulle unter Studierenden, darum sponsern wir viele WG- und Unipartys. Außerdem haben wir die Pop-up Veranstaltungsreihe „Wulles wandelndes Wohnzimmer“ ins Leben gerufen, bei der lokale Künstler in ausgefallenen Locations auftreten und die Besucher über Social Media Gästelistenplätze gewinnen können. Natürlich gibt es vor Ort gratis Wulle für alle. Vergangenes Jahr fand zum Beispiel anlässlich des Movember ein Benefizkonzert mit der Stuttgarter Punkrockband Schmutzki statt, die einen Song namens „Wir wollen Wulle“ geschrieben haben. Diese Maßnahmen fallen aktuell allesamt weg, denn Veranstaltungen dieser Art finden nicht statt.

Welchen Weg geht Wulle dann?

Werbemotiv Wulle Pils
Wir wollen euer Leben gar nicht komplizierter machen – nur bieriger.
© Agentur SchillerHof

Lennart Bachleitner: Auf unseren Instagram– und Facebook-Kanälen klären wir die Wulle-Fans mit einer witzig-frechen Kampagne darüber auf, dass sie ab sofort die Qual der Wahl zwischen dem Vollbier Hell mit dem bekannten roten Etikett und dem neuen Bier in grün, dem Wulle Pils, haben werden.

Dabei spielen die beiden Flaschenhalsetiketten eine wichtige Rolle: Einige Kunden auf der Messe INTERGASTRA hatten kurzzeitig die Befürchtung, wir würden das beliebte Vollbier Hell zugunsten des Pils absetzen. Da konnten wir zum Glück schnell beruhigen: Den Klassiker mit dem roten Etikett wird es auch weiterhin geben! Aus dieser Erfahrung haben wir aber etwas ganz Wichtiges für unsere Kommunikation mitgenommen, nämlich, dass wir diese Erweiterung des Sortiments in den Vordergrund stellen und das Pils an der Seite des Vollbiers zeigen, damit solche Annahmen erst gar nicht zustande kommen. Darum sind in allen Beiträgen auf Social Media am oberen Rand die beiden Flaschenhalsetiketten Seite an Seite zu sehen.

Hartmut Seedorf, Gebietsverkaufsleiter Handel

Er hat den Draht zu den Getränke- und Lebensmitteleinzelhändlern: Hartmut Seedorf, Gebietsverkaufsleiter Handel. Auch die Einführung des Vollbier Hell 2008 hat er bereits begleitet.

Hartmut Seedorf, Gebietsverkaufsleiter Handel bei der Familienbrauerei Dinkelacker, vor Kästen Wulle Pils im Lebensmittelmarkt.
Auch Hartmut Seedorf, Gebietsverkaufsleiter Handel, ist aktuell nur mit Maske bei seinen Kunden unterwegs.

Hartmut, deine Aufgabe ist es, das neue Wulle Pils in den Getränke- und Lebensmittelmärkten unterzubringen. Wie ist hier der aktuelle Stand?

Hartmut Seedorf: Mit der Einführung des Wulle Pils Ende März hatten wir das Pech, Mitten in die Corona-Hochphase zu geraten. In der Zeit konnten wir Vertriebsmitarbeiter für den Handel nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeiten geschweige denn unsere Kunden in den Getränke- oder Lebensmittelmärkten besuchen. Glücklicherweise hat die Marke Wulle mit dem Vollbier Hell ein hervorragendes Image und ist sehr beliebt – das strahlt auf das Neuprodukt ab und die Händler nehmen das Pils gerne auf.

Wie wird zum Beispiel im Supermarkt auf das neue Pils aufmerksam gemacht?

Hartmut Seedorf: Im Markt kann Aufmerksamkeit für das Wulle Pils nur durch das Entdecker- und Neugierverhalten des Kunden erreicht werden – zum Beispiel, indem er ein Pils kaufen möchte, ohne eine bestimmte Marke zu bevorzugen. Damit sich unser Wulle Pils von den anderen Pils-Bieren im Sortiment abhebt, arbeiten wir gerne mit Zweit- und Sonderplatzierungen im Markt. Das bedeutet, dass das Produkt nicht nur an seinem Platz im Regal steht – entweder bei den übrigen Pils-Bieren oder, falls nach Marken sortiert ist, neben dem Wulle Vollbier Hell –, sondern zusätzlich an einer prominenten Stelle im Laden. Das kann zum Beispiel im Eingangsbereich, an der Kopfseite von Gängen oder auf einer anderen Freifläche sein. Damit der Blick auch sicher an unserem Wulle Pils hängen bleibt, unterstützen wir die Sonderplatzierungen mit zusätzlichen Werbemitteln.

Die Zweitplatzierung umfasst in der Regel eine halbe bis zwei Paletten, also 20 bis 80 Kästen, die in einer besonderen Anordnung aufgebaut sind – zum Beispiel als Pyramide. Mit dieser Strategie haben wir bei der Einführung des Vollbier Hell und vielen anderen Neuprodukten gute Erfahrungen gemacht. Leider erschweren die Auflagen rund um Corona die Zweitplatzierungen, da Gänge und sonstige Freiräume in den Läden möglichst weitläufig gehalten werden sollen, damit die Kunden den Abstand wahren können.

Johannes Kempf, Student Brand Manager

Sein erklärtes Ziel: „Jede Studentin und jeder Student im Raum Stuttgart, die/der eine Veranstaltung plant, weiß: Bei Johannes gibt’s Wulle.“ Johannes Kempf pflegt seit zwei Jahren als Student Brand Manager die Beziehungen zu den Veranstaltern und Studierenden aller Universitäten im Raum Stuttgart.

Johannes Kempf, Student Brand Manager Wulle, mit Wulle Bulli im Weinberg.
Hat den direkten Draht zu den Studierenden im Raum Stuttgart: Johannes Kempf, Student Brand Manager für Wulle.
© Adrian Bürstner

Johannes, momentan ist der Präsenzbetrieb an vielen Unis eingeschränkt und Partys gibt es sowieso keine. Wie trägt man an die Studenten ran, dass es nun auch Wulle Pils gibt?

Johannes Kempf: Das ist momentan tatsächlich schwierig. Wir werben normalerweise an den Unis hauptsächlich über Sponsoring, das heißt, wir sponsern alle Arten von Veranstaltungen – von der WG-Party mit 20 Leuten bis zur Uni-Party mit 3.000 Studis. Das läuft so: Kleine Partys werden mit einigen Kisten Freibier und manchmal etwas Werbematerial gesponsert. Bei großen Veranstaltungen wie Erstsemester-, Studiengangs- oder Wohnheimspartys beziehen die Veranstalter eine bestimmte Mege Wulle über einen Getränkehändler und bekommen einen Teil der Ware von uns gesponsert.

Wulle Pils Bügelflaschen im Wald
Will unter die Leute: das Wulle Pils.
© Agentur SchillerHof

Darüber hinaus helfe ich mit Kontakten für nichtalkoholische Getränkesponsorings und der Bereitstellung von Kühlmöglichkeiten für die Veranstaltung aus. Man bekommt bei uns sozusagen Hilfe zur Veranstaltungsplanung kostenlos dazu. Vor allem Studierende, die noch nie eine Party mit über tausend Gästen geplant haben, sind dafür immer sehr dankbar. Dann lohnt es sich doppelt, unser gutes Wulle auszuschenken.

Im Gegenzug erwarten wir nicht, dass die Locations mit Wulle-Postern plakatiert oder gestellte Fotos für Werbezwecke gemacht werden, sondern im Sinne unserer Stiftung #WULLEhilft fordern wir eine soziale Gegenleistung. Das kann alles Mögliche sein, die Leute sind kreativ und lassen sich immer etwas einfallen: vom Kinderspielplatz aufräumen über Spenden für Obdachlose sammeln bis hin zu Blut spenden (mehr zu #WULLEhilft erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag).

Was wir ganz sicher machen werden, sobald wieder ein geregelter Präsenzbetrieb an den Unis herrscht: einzelne Flaschen Wulle Pils verschenken – zum Beispiel in Ersti-Tüten – oder mal mit dem Wulle Bulli präsent sein und ein Bier ausgeben.

Marie Schwarz, Gastro Scout

Wir von der Familienbrauerei haben zahlreiche Gastronomie-Partner, die unsere Biere ausschenken. Seit September 2019 schlägt unser Gastro Scout Marie Schwarz die Brücke zwischen Gastronomen – mit vorzugsweise jungen Gästen und Szenepublikum – und unserem Vertrieb. Die gelernte Hotelfachfrau hat selbst Gastronomie-Erfahrung und weiß, worauf es den Wirten ankommt.

Marie Schwarz, Gastro Scout der Familienbrauerei Dinkelacker
Frischer Wind im Außendienst: Marie Schwarz schlägt die Brücke zwischen jungen Gastronomen und unseren Vertriebsmitarbeitern.

Marie, was genau macht ein Gastro Scout?

Marie Schwarz: Ich kümmere mich um die junge Gastronomie in Stuttgart und Umgebung, das heißt, ich knüpfe Kontakte zu Gastronomen, informiere sie über das Angebot der Familienbrauerei, bin ihre erste Ansprechpartnerin und stelle die Verbindung zu unseren Vertriebsmitarbeitern her.

Gerade die Gastronomie leidet aktuell sehr unter den Corona-Beschränkungen. Wie bringst du ausgerechnet in dieser Situation ein Neuprodukt auf die Getränkekarten?

Marie Schwarz: In der Tat haben es viele unserer Gastro-Partner momentan nicht leicht, aber anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, haben sich viele etwas einfallen lassen: Abhol- und Lieferdienste etabliert oder ihren Gastraum zum Gemischtwarenladen umfunktioniert. Das hat uns beeindruckt und darum haben wir eine #WULLEhilft-Aktion mit Freibier gestartet, mit der wir uns bei unseren Partnern für ihr Durchhaltevermögen bedanken: Wir haben insgesamt 25.000 Flaschen Wulle Pils kostenlos zur Verfügung gestellt, damit die Gastronomen wiederum ihren Kunden zu jeder Bestellung etwas gratis obendrauf geben können (mehr dazu erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag).

Wie war die Resonanz der Wirte auf die Aktion?

Marie Schwarz: Sie fanden es toll, dass sich die Brauerei etwas einfallen ließ, um sie zu unterstützen. Und das Wulle Pils kam auch bei deren Gästen gut an. Einige Wirte haben uns bereits mitgeteilt, dass sie das Pils in ihr Angebot aufnehmen wollen.

Wie geht es nun weiter mit dem Wulle Pils in der Gastronomie?

Marie Schwarz: Wenn sich die Corona-bedingte, schwierige Situation in der Gastronomie hoffentlich bald etwas entspannt und alles wieder geöffnet haben darf, werde ich weitere Gastronomen besuchen, ihnen das Wulle Pils vorstellen und den Unterschied zwischen den beiden Produkten erklären. Dann können sie es wiederum ihren Gästen anbieten – oder die Rückfrage stellen, die Wulle-Fans wohl in Zukunft häufiger hören werden: „Welches Wulle darf’s denn sein?“ Hierfür stellen wir dann auch eine geeignete Ausstattung zur Verfügung, die dabei hilft, auf Wulle-Pils aufmerksam zu machen.


Wulle wächst weiter

2021 steht bei Wulle bereits das nächste Highlight an: Dann kehrt Wulle im Göckelesmaier-Festzelt auf das Cannstatter Volksfest zurück – nach rund 50 Jahren!

Historisches Wulle-Festzelt auf dem Cannstatter Volksfest.
So sah das Wulle-Festzelt damals aus.

Der Autor

Ernst



Alle Artikel von Ernst

Beteilige dich an der Unterhaltung

2 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Hallo,
    ich würde gerne wissen, wo es das Wulle Pils in Ulm zu kaufen gibt?
    Liebe Grüße von einem Wulle-Fan
    Michael

    1. Hallo Herr Dohmen,
      inzwischen haben Sie per Mail die Infos erhalten, wo es Wulle Pils in der Region Ulm zu kaufen gibt.
      Es waren doch mehrere Märkte, sodass ich Ihnen das per Mail geschrieben hatte.

Hallo, einmal die Ausweise, bitte! Die Website der Dinkelacker Bierblog enthält Informationen zu leckeren alkoholischen Getränken, weshalb wir sicher gehen wollen, dass du über 16 Jahre alt bist.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, setzen wir Cookies ein.
Ausführliche Informationen zum Einsatz von Cookies auf unserer Homepage finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Verstanden