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Urlaub auf Schwäbisch

Schaffen statt verreisen: Wie der Schwabe die freien Wochen im Sommer sinnvoll nutzt und am Ende entspannter ist als alle anderen.

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Tauchen gehen in der Badewanne.
Urlaub mal anders: Tauchen gehen in der Badewanne.
© Adobe Stock / Jürgen Fälchle

Sobald die Schultüren für sechs Wochen schließen und das Thermometer die 30 Grad-Marke knackt, beginnt der Urlaubswahnsinn. Wer sich nicht gerade mit dem vollgepackten Auto auf überfüllten Autobahnen auf den Weg ans Mittelmeer macht oder ausgerechnet an den betriebsstärksten Tagen einen Flieger besteigt, hetzt mit Schlauchboot und Kühltasche unterm Arm in Richtung Badesee. Ohne mich! Ich schaffe lieber, statt Urlaub zu machen – und bin am Schluss entspannter als alle Urlauber. Für alle, die in der Ferienzeit genauso wie ich Urlaub zu Hause machen: Hier meine Hitliste für die heißesten Wochen des Jahres. Und wer gerne heimwerkelt und sein Bier gekühlt im Garten trinken will, für den habe ich am Ende noch einen Tipp.

Die Ruhe genießen

Leeres Büro während der Urlaubszeit.
Entspannt arbeiten: Wenn die Kollegen verreist sind, kannst du deinen Schreibtisch aufräumen.
© Adobe Stock / Monkey Business

Nie ist das ganze Land so entspannt wie in der Ferienzeit. Die Bahn, die mich morgens zur Arbeit bringt: leer. Der anstrengende Kollege, der den ganzen Tag quasselt: mit der Familie auf Mallorca. Der Chef, der mich mit Arbeit überschüttet: golft in Abu Dhabi. Nie arbeite ich entspannter als während der Sommerferien.
Weil auch das Telefon nicht ununterbrochen klingelt – sind ja alle verreist –, kann ich endlich meine Schubladen ausmisten und den Posteingang aufräumen. Das befreit und erleichtert den Alltag, wenn alle wieder da sind und die Ruhe vorbei ist. Übrigens: Hast du ein klimatisiertes Büro wie ich: Genieße diese Zeit bei der Arbeit!

Balkonien und Gardenien

Ob Straße oder Zug, Hotel oder Strand: In der Hauptsaison ist Vieles überfüllt. Endlos lange Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten sind an der Tagesordnung. Erholung? Fehlanzeige! Da habe ich es auf meinem Balkon und in meinem Garten doch entspannter. Ich liebe es, nach getaner Arbeit auf dem Balkon zu sitzen und der Sonne beim Untergehen zuzusehen! Und kommen einmal weitere Daheimgebliebene zu Besuch, lässt es sich in meiner selbstgebauten Sitzgruppe mit Bierkühler, die ich euch später vorstelle, wunderbar mit einem kühlen NaturRadler anstoßen.

Befreit urlauben

Unangenehme Aufgaben aufschieben? Auf keinen Fall! Wer kann schon entspannt verreisen, wenn zuhause die Arbeit ruft? Ich jedenfalls nicht. Deshalb nutze ich die ruhigen Wochen, wenn alle weg sind, um Klarschiff im und ums Häusle herum zu machen. Im Keller zum Beispiel ist es angenehm kühl – und ist er erst einmal ausgemistet und neu eingeräumt, fühle ich mich wieder richtig wohl in meinen vier Wänden.

Feierabend genießen

Ob du zuhause oder im Büro geschafft hast – im Sommer gewinnt der Feierabend eine neue Bedeutung. Hasten wir im Winter bei Dunkelheit und Schneeregen so schnell wie möglich nach Hause, geht im Sommer das Leben abends noch weiter. Eine perfekte Gelegenheit, um mit der Picknickdecke und etwas bierigem Proviant im Gepäck die Parks und Gärten der Umgebung zu erkunden.

Fazit: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Wer viel schafft, braucht irgendwann Erholung. Natürlich muss also auch der Schwabe irgendwann einmal urlauben. Aber besser im Herbst! Wenn die Rückzahlung aus der Steuererklärung bereits eingegangen und das Weihnachtsgeld nicht mehr weit ist, entdecke ich gerne ein Stück der Welt. Und zwar ganz nach meinem Geschmack: ohne Touristenmassen, dafür aber für die Hälfte des Preises! Das Ersparte kann man dann zum Beispiel ins Eigenheim stecken: „Schaffe, schaffe, Häusle baue; und net nach de Mädle schaue. Und wenn unser Häusle steht, dann gibts noch lang kei Ruh; ja, da spare mir, da spare mir für e Geißbock und e Kuh“, sang schließlich schon der Stuttgarter Sänger Willy Seiler.
Für alle, die im Urlaub ein bisschen handwerkeln und nach getaner Arbeit ganz entspannt ein Bierchen trinken möchten, habe ich noch eine Anleitung für eine Sitzgruppe mit integriertem Bierkühler. Hauptzutaten: Bierkisten und unser Schwaben Bräu NaturRadler. In diesem Sinne: Prost und schönen Urlaub!

Sitzgruppe mit Bierkühler zum Selbermachen.
Nie schmeckt das Bier besser als nach getaner Arbeit.

Zum Selbermachen: Sitzgruppe mit Bierkühler

Was ihr dazu braucht:

1x Holzplatte 120 x 60 cm
2x Holzbrett 50 x 10 cm
2x Schwaben Bräu Kisten
1x Blumenkasten 40 cm Länge
4x Schlossschrauben 8 mm
4x Sechskantmuttern 8 mm
1x Akkubohrer
1x Bohrer 8mm
1x Stichsäge
1x Meterstab

Und so geht’s:

Bauanleitung Schwaben Bräu Sitzgruppe mit Bierkühler, Teil 1

Schritt 1: Die Mitte der Holzplatte abmessen und markieren. Die Innenmaße des Blumenkastens abmessen und in die Mitte der Holzplatte einzeichnen (siehe Bild 4).

Bauanleitung Schwaben Bräu Sitzgruppe mit Bierkühler, Teil 2

Schritt 2: Die Ecken des Umrisses auf der Platte durchbohren und die Markierung des Blumenkastens mit der Stichsäge aussägen.
Schritt 3: Eine Bierkiste auf die Holzplatte legen und von der Längs- und Breitseite der Holzplatte je 10cm von außen nach innen abmessen und markieren. Die Bierkiste an den Markierungen ausrichten.

Bauanleitung Schwaben Bräu Sitzgruppe mit Bierkühler, Teil 3

Schritt 4: Eines der Holzbretter längs unter der Bierkiste, in der Mitte der Griffe positionieren und die Mitte des Bretts markieren. Sowohl durch das Brett als auch durch die Platte Bohren. Das Brett durch die Bierkiste schieben. Die Platte und das Brett mit den Schlossschrauben und den Sechskantmuttern verschrauben. Dies auf beiden Seiten der Bierkiste wiederholen.

Bauanleitung Schwaben Bräu Sitzgruppe mit Bierkühler, Teil 4

Schritt 5: Die Schritte 3 und 4 für die zweite Bierkiste wiederholen.
Schritt 6: Den Tisch umdrehen und den Blumenkasten einsetzen. Diesen mit Eis und deinem Schwaben Bräu Lieblingsbier füllen und genießen!

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