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Natur trifft Kultur auf der Remstal Gartenschau

Mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Kanu das Remstal entdecken: Die Gartenschau bietet Attraktionen für viele Ausflüge und die ganze Familie.

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16 Kommunen und viel Natur gibt es bei der Remstal Gartenschau 2019 zu entdecken.
Das Remstal entdecken: Auf mehr als 80 Kilometern warten Grünanlagen, Ratsplätze und vieles mehr auf Besucher.
© Authentic Studios

530.000.000 Quadratmeter unendlicher Garten laden bei der Remstal Gartenschau 2019 noch bis zum 20. Oktober zum Spazierengehen, Wandern, Rad oder Kanu fahren ein. Mehr als 10.000 Veranstaltungen runden das Programm ab. Damit da keiner durstig bleibt, gibt es von uns neben unseren Klassikern auch ein extra abgefülltes und limitiertes Remstalbierchen. Geschäftsführer Thorsten Englert weiß, was es alles zu entdecken gibt. Im Gespräch hat er mir verraten, warum Sponsoren wie die Familienbrauerei Dinkelacker für eine Veranstaltung dieser Größenordnung unverzichtbar sind und welche Highlights du auf keinen Fall verpassen solltest.

Carl: In Baden-Württemberg gibt es schon seit 1980 Landesgartenschauen. Was macht die Remstal Gartenschau einzigartig?

Hat die Fäden in der Hand: Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH.
© Authentic Studios

Englert: Zum ersten Mal bundesweit findet unsere Remstal Gartenschau in 16 Städten und Gemeinden statt. Auf 80 Kilometern können die Besucher einen unendlichen Garten entdecken. Soweit das Auge reicht wurden neue Grünanlagen, Zugänge zum Fluss, Rastplätze, Kunst- und Architekturprojekte geschaffen. Zwei Kommunen haben eintrittspflichtige Bereiche, die sogenannten Erlebnisgärten. Dort kann man die klassischen Gartenschau-Elemente wie Blumenausstellungen und Schaugärten erleben. Ansonsten kann man das Remstal auf dem Rad, zu Fuß, mit der Bahn oder dem Kanu erkunden.

Carl: 16 Kommunen in einer Veranstaltung zu vereinen, ist eine schwierige Aufgabe. Seit wann arbeiten Sie und Ihr Team an der Vorbereitung und wie ist Ihnen das gelungen?

Englert: Den Zuschlag für das Grünprojekt haben wir 2010 bekommen, die GmbH wurde 2015 gegründet. Seither hatten wir vier intensive Jahre, in denen jede Kommune für sich entschieden hat, welche Projekte sie umsetzen möchte. Darüber hinaus wurden übergreifende Projekte wie der Remstal-Radweg, ein neuer Remstal-Wanderweg, eine Remstal-Kanuroute und das Architekturprojekt „16 Stationen“ beschlossen. Diese interkommunalen Projekte sind das verbindende Element der 16 Städte und Gemeinden. Die größte Herausforderung war es immer wieder sowohl die Politik als auch die Gastronomen, Weingärtner und Kirchen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Mich persönlich beeindruckt, wie gut das Konzept aufgeht. Große Kreisstädte und kleine Orte bringen ein, was sie jeweils personell und finanziell stemmen können – und alle sind mit den Besucherzahlen sehr zufrieden.

Carl: Welche Rolle spielen Sponsoren wie die Familienbrauerei Dinkelacker bei der Organisation der Veranstaltung?

Das „Remstalbierchen“ von der Familienbrauerei Dinkelacker ist exklusiv für die Remstal Gartenschau.
Die exklusive Erfrischung für die Besucher der Remstal Gartenschau: das „Remstalbierchen“.

Englert: Eine enorm Große. Durch die Unterstützung unserer Sponsoren konnten Projekte umgesetzt werden, die sonst nicht hätten finanziert werden können. Die Familienbrauerei Dinkelacker hat uns vor allem in der Werbung unterstützt. Neben tollen Bierdeckeln, auf denen die Remstal Gartenschau 2019 zu sehen ist, hängen Plakate aus, die auf unsere Kooperation hinweisen und es werden Radiospots gespielt. Auch das Remstalbierchen wurde von der Familienbrauerei Dinkelacker extra für unsere Gartenschau kreiert. Und wer freut sich bei einer unserer vielen Tausend Veranstaltungen nicht über ein kühles leckeres Bierchen?!

Carl: Passen die Remstal Gartenschau und die Familienbrauerei Dinkelacker gut zusammen?

Englert: Ja, wir haben viele Gemeinsamkeiten. Regionalität steht bei uns beiden an oberster Stelle. Wir legen Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und ein familiäres Klima. Jeder soll sich bei uns zu Hause fühlen, egal, ob er aus der Ferne oder aus der direkten Umgebung kommt.

Carl: Welchen Geheimtipp haben Sie für unsere Leser? Verraten Sie uns Ihren Lieblingsort im Remstal?

Englert: Das ist natürlich schwierig bei so viel Auswahl. Jede der 16 Kommunen hat ihren ganz besonderen Reiz. Ich freue mich besonders, dass wir unseren Fluss, die Rems, wiederentdeckt haben und deswegen kann ich jedem nur empfehlen, die Rems mit dem Kanu auf unserer neuen Kanuroute zu erkunden.

Zur Remstal Gartenschau 2019 gehört eine neue Kanuroute auf der Rems.
Thorsten Englerts Geheimtipp: die Rems auf der neuen Kanuroute erkunden.
© Authentic Studios

Carl: Worauf freuen Sie sich in den kommenden Wochen am meisten?

Englert: Auf hoffentlich gutes Wetter, ganz viele tolle Veranstaltungen und interessierte Besucher, die unser wunderschönes Remstal entdecken möchten. Ich kann nur jedem empfehlen, vorbeizukommen!

Der Autor

Carl



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Hallo, einmal die Ausweise, bitte! Die Website der Dinkelacker Bierblog enthält Informationen zu leckeren alkoholischen Getränken, weshalb wir sicher gehen wollen, dass du über 16 Jahre alt bist.