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Männer aufgepasst! Im Movember geht es um eure Gesundheit!

Als Hauptpartner der Movember Foundation wirbt die Marke Wulle im November für Männergesundheit – und sammelt gemeinsam mit ihren Partnern Spenden.

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Der rote Wulle-Bulli trägt anlässlich des Movembers einen Schnurrbart.
Sogar der Wulle-Bulli trägt das Markenzeichen von Movember – den Schnurrbart!
© Carina Pyrek

Am 01.11. beginnt für uns bei Wulle der Movember. Movember? Richtig gelesen! Das Wort setzt sich zusammen aus „Moustache“ (französisch für „Schnurrbart“) und „November“. Als Hauptpartner der Movember Foundation, die sich für Männergesundheit engagiert, sammeln wir als Team Wulle Spendengelder für Forschungsprojekte in den Bereichen Prostata- und Hodenkrebs sowie für die Suizidprävention. Doch was hat es mit dem Schnurrbart auf sich, wohin gehen die Spenden genau und wie könnt ihr selbst mitmachen? Das habe ich Michael Fischer, Country Manager Europe bei der Movember Foundation, gefragt.

Michael, seit ihrer Gründung im Jahr 2003 hat die Movember Foundation mehr als 1.250 Projekte zur Männergesundheit auf der ganzen Welt finanziert. Doch warum wurde die Foundation gegründet und warum heißt sie Movember?

Michael Fischer, Country Manager Europe bei der Movember Foundation
Michael Fischer | Country Manager Europe bei der Movember Foundation
© Lisa Wassmann

Michael Fischer: Das ist eine lustige Geschichte. Ein paar Männer saßen im Oktober 2003 in Australien bei einem Bier zusammen und sprachen über Modetrends. Dabei fiel ihnen auf, dass viele Trends verschwinden und wiederkommen. Nicht aber der Schnurrbart. Dabei fanden sie Schnurrbärte super, hatten sich aber noch nie einen stehen lassen. Gemeinsam nahmen sie sich vor, das zu ändern und im kommenden Monat (dem November), den Mo(ustache) stehen zu lassen. Sie waren total überrascht von der Aufmerksamkeit, die sie dadurch erregten und dachten dann darüber nach, sich für ein wichtiges und vor allem damals noch unbeleuchtetes Thema einzusetzen: Die Männergesundheit. Inzwischen ist Movember eine weltweite Bewegung.

So kam der Movember also zu seinem Markenzeichen, dem Schnurrbart?

Michael Fischer: Genau! Schnurrbärte sind ein einfaches und tolles Statement im Gesicht eines Mannes. Einen Schnurrbart kann sich fast jeder stehen lassen und wer keinen ‚echten‘ Schnurrbart hat, kann sich den Finger quer unter die Nase legen und davon ein Foto posten, um Aufmerksamkeit und Spenden zu sammeln. Dafür schnell auf www.movember.com ein Profil einrichten und den Link dazu auf Facebook, Instagram etc. teilen. Dort finden sich auch Textvorschläge, wie man am besten nach Spenden fragt.

Die Familienbrauerei Dinkelacker sammelt bereits im fünften Jahr in Folge für die Movember Foundation. Im letzten Jahr kamen über 26.000 Euro zusammen, das Ergebnis soll dieses Jahr übertroffen werden. Wie und wo werden die Spendengelder eingesetzt?

Michael Fischer: Bei Movember gehen 74% der Spenden direkt in Projekte zur Erforschung von Prostatakrebs, Hodenkrebs und in Kampagnen zur Suizidprävention. Ein Projekt, das wir in Deutschland u. a. finanzieren ist GAP4, bei dem wir herausfinden wollen, ob regelmäßiger Sport Prostatakrebspatienten bei der Behandlung unterstützt. Es sieht danach aus, dass sich durch Sport nicht nur das Wohlbefinden verbessert, sondern die Männer auch länger leben. Mehr dazu erfahrt ihr im Projektfilm.

Wenn du die Jahre Revue passieren lässt – was ist dein persönliches Highlight von dem, was die Foundation bisher erreicht und umgesetzt hat? Worauf bist du am meisten stolz?

Michael Fischer: Movember wird durch die Community getragen und jedes Jahr lassen sich hunderttausende Männer für uns einen Schnurrbart stehen. Ich bin seit 2012, dem ersten Movember in Deutschland, dabei und unheimlich stolz darauf, was wir bisher erreicht haben. Am Anfang wurden wir belächelt und immer noch gibt es viele Menschen, die zwar Movember kennen, nicht aber die Relevanz der damit verknüpften Aufklärungskampagne und Forschungsprojekte. Jeder Teilnehmer kann aber dazu beitragen, die Botschaft zu verbreiten und Männer in seinem/ihrem Leben dazu aufzufordern, aktiv zu werden, sich regelmäßig die Hoden abzutasten und zur Vorsorge zu gehen. Das wird, zum Glück, immer selbstverständlicher, aber unsere Vision ist es, dass kein Mann vor seiner Zeit stirbt und da haben wir leider noch einen langen Weg vor uns.

Was hat sich seit der Gründung im Bereich der Männergesundheit verbessert? Gibt es Meilensteine?

Michael Fischer: Auf jeden Fall gibt es die! Als Movember angefangen hat, in die Prostatakrebsforschung zu investieren, wusste man sehr wenig über die Krankheit. Vor ein paar Monaten haben wir ein Projekt vorgestellt, bei dem mittels eines simplen Urintests das Risiko, an einer aggressiven Art des Prostatakrebs zu erkranken, bis zu 5 Jahre früher diagnostiziert werden kann. Aber auch dabei, den Männern, die an einer weniger aggressiven Art leiden, eine schonendere Behandlung mit weniger Nebenwirkungen zukommen zu lassen. Jedes Jahr werden in Deutschland 70.000 Männer mit der Krankheit diagnostiziert, viele davon im fortgeschrittenen Stadium.

Wulle-Movember-Anzeigenmotiv im Lesezirkel
Auch Wulle fordert im Movember zur Vorsorge auf.

Beim Hodenkrebs haben wir, bei früher Diagnose, Überlebensraten von 97% und wir empfehlen Männern, sich ab dem 15. Lebensjahr regelmäßig abzutasten. Durch aufmerksamkeitsstarke Kampagnen und witzige Videos erinnern wir Männer daran, aktiv zu werden. Regelmäßig erreichen uns E-Mails von Betroffenen, die ihren Krebs durch unsere Kampagnen rechtzeitig entdecken konnten.

Auch Suizid ist ein wichtiges Thema, denn jeden Tag nehmen sich in Deutschland 20 Männer das Leben. Frauen lassen sich doppelt so oft wie Männer bei Depressionen behandeln, aber 75% aller Selbstmorde werden von Männern begangen. Hier wollen wir früh intervenieren und Menschen motivieren, auf die Männer in ihrem Leben Acht zu geben und aktiv nachzufragen, wenn sie befürchten, dass jemand eine schwere Zeit durchmacht. Dafür muss man kein Psychologe sein und kann, wenn es ernst aussieht, Handlungsempfehlungen geben.

Mehr Informationen und Anleitungen findet ihr auf unserer Webseite oder auf Facebook.


Habt ihr schon Schnurrbärte gesichtet?

Das MovemBier von Wulle anlässlich des Movembers.
Wulle im MovemBier-Look

Als Hauptpartner unterstützt Wulle die Movember Foundation unter dem Motto „Auf eure Gesundheit, Männer!“ mit verschiedenen Maßnahmen. Ein Ziel dabei: Aufmerksamkeit für Movember und das Thema Männergesundheit generieren. Dafür werden im November nicht nur zahlreiche Mitarbeiter, sondern auch die Wulle-Busse, Firmen- und Privat-Pkw sowie die Heckflächen von rund 30 Auslieferungsfahrzeugen das Markenzeichen, den Schnurrbart, tragen. Und wenn ihr abends in eurer Lieblingskneipe ein 0,33 l Wulle in der Bügelflasche bestellt, bekommt ihr ein Editionsbier im „MovemBier“-Look serviert. Hattet ihr schon eins in der Hand?

Team Wulle sammelt und alle helfen mit! Von zahlreichen Gastronomiebetrieben rund um Stuttgart…

Wie Michael Fischer erklärt, fließt weit über die Hälfte der Spendengelder in die Erforschung von Prostata- und Hodenkrebs sowie in Kampagnen zur Suizidprävention. Beim Startschuss unserer Wulle-Movember-Aktion Mitte Oktober auf der Messe „Made in Stuggi“ hat Wulle durch Bierverkauf für den guten Zweck bereits mehr als 1.000 Euro gesammelt. Und da geht noch mehr: Auch zahlreiche lokale Gastronomen engagieren sich und spenden einen Teil ihrer Einnahmen über das Team Wulle an die Movember Foundation. Mit unseren Plakaten, Tischaufstellern, Flyern, witzigen Bierdeckeln und Gimmicks bekennen sie sich außerdem zum Thema Männergesundheit und unterstützen bei der Aufklärung.

… über Sportmannschaften …

Sondertrikot der SG Sonnenhof Großaspach mit Movember-Motiv
Das Sondertrikot der SG Sonnenhof Großaspach trägt Schnurrbart.

Die Mannschaft des Fußball-Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach, ein langjähriger Partner der Familienbrauerei, spielte beim Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am 27. Oktober in einem Sondertrikot im Movember-Design. Außerdem ging von jedem verkauften Bier ein Euro an die Movember Foundation und in den Spendendosen dürfte auch einiges zusammengekommen sein.

Auch die Basketballer der MHP Riesen Ludwigsburg engagieren sich wieder: Bei „Dunk dem Pfand“ können Zuschauer beim Heimspiel gegen die Hamburg Towers am 1. November ihre Pfandbecher spenden und am Ausgang in große rote Fässer werfen. Die gesamten Spenden gehen an Team Wulle.

… bis hin zu DJs und Bands. Übrigens: Save the date!

Am 16. November startet die „Wulle Wohnzimmer Movember Edition“. Das Wulle Wohnzimmer ist eine nicht-öffentliche Pop-Up-Veranstaltungsreihe, die an wechselnden Orten in Stuttgart stattfindet. Die Termine werden über Facebook bekannt gegeben, wo sich Interessierte für Gästelistenplätze bewerben können. Bei der „Movember Edition“ tritt unter anderem die Stuttgarter Punkrockband Schmutzki auf. Neben einem Meet & Greet mit der Band wird es natürlich ausreichend kostenloses Wulle geben! Wer am Abend dabei ist, kann freiwillig für die Movember Foundation spenden. Klingt gut für euch? Zeit und Ort des Konzerts erfahrt ihr rechtzeitig über die Facebook-Seite des Wulle Wohnzimmers oder über Wulle Facebook und Instagram. In der Zwischenzeit könnt ihr euch mit dem bekannten Wulle-Song der Schmutzkis auf das Konzert einstimmen:

Die Punker von Schmutzki wollen Wulle.

Ihr wollt die Movember Foundation unterstützen?

Über www.team-wulle.de könnt ihr euch mit einem Beitrag beteiligen oder auch dem Team selbst beitreten und Spenden sammeln. Dort seht ihr auch das aktuelle Spendenbarometer.

Wulle engagiert sich übrigens nicht nur für die Movember Foundation. Unter dem Hashtag WULLEhilft unterstützen wir seit vielen Jahren zahlreiche soziale Einrichtungen und Projekte. Mehr zu den Aktionen von WULLEhilft erfahrt ihr hier.

Der Autor

Ernst



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