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Die 6 größten Bier-Mythen

Um unser Lieblingsgetränk ranken sich viele Mythen. Doch stimmt es tatsächlich, dass Bier dick macht und die Haare schön? Meister Gscheidle sorgt für den richtigen Durchblick.

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Unsere Reihe rund um Bier-Mythen sorgt für den  nötigen Wissens-Durchblick. © Adobe Stock
Unsere Reihe rund um Bier-Mythen sorgt für den nötigen Wissens-Durchblick © Adobe Stock
Meister Gscheidle © Dinkelacker
Meister Gscheidle klärt auf. © Dinkelacker

Heute geht es weiter mit unserem Meister Gscheidle aus der Familienbrauerei, der sein Wissen rund ums Thema Bier und die Marke Schwaben Bräu mit euch teilt. Im letzten Beitrag hat er euch über die Entstehungsgeschichte bekannter Redewendungen wie „Bier auf Wein, das lass sein“ erklärt. Diesmal nimmt er die 6 größten Bier-Mythen unter die Lupe. Wenn ihr wollt, ratet mit: Stimmt’s oder stimmt’s nicht? Meister Gscheidle liefert euch die Antworten und Erklärungen!

Bier-Mythos 1: „Bier macht dick!“

Der wahrscheinlich größte Bier-Mythos stimmt so nicht! Bier enthält weniger Kalorien als viele andere Getränke wie etwa Saft, zuckerhaltige Softdrinks oder Wein. Ihr müsstet also Unmengen an Schwaben Bräu trinken, um davon wirklich zuzulegen. Auch der sprichwörtliche Bierbauch, den vor allem Männer bekommen können, entsteht nicht durch den Gerstensaft, sondern vor allem durch Fette – und die sind bekanntlich im Bier nicht vorhanden! Von daher könnt ihr eure Biere aus der Familienbrauerei ohne Reue genießen!

Grafik Kaloriendiagramm Bier, Saft und Wein
Wissen viele nicht: Ein Bier enthält weniger Kalorien als Säfte oder Wein © Dinkelacker

Woher kommt also der Bierbauch und der Mythos, dass Bier dick macht? Ganz einfach: Der im Bier enthaltene Alkohol regt den Appetit an und sorgt oft für Heißhunger auf fettiges Essen. In Kombination mit Bewegungsmangel ergibt dieses Fett wiederum das sprichwörtliche Hüftgold. Für einen Bierbauch kann unser gutes Bier also nichts, sondern hauptsächlich euer Hunger!

Mythos Bierbauch: Nicht das Bier, sondern der Heißhunger auf Fettiges macht in Zweifelsfalls dick. © Pierre Polak

Bier-Mythos 2: „Wer sein Bier in der Sonne trinkt, ist schneller betrunken!“

Stimmt! Wenn wir uns in der Sonne aufhalten, schwitzen wir stärker – unser Körper verliert vermehrt Wasser. Dadurch steigt die Alkoholkonzentration im Blut, und ihr fühlt euch schneller betrunken. Mein Tipp daher: Trinkt am besten nebenher immer wieder ein Glas Wasser und setzt euch – falls möglich – in den Schatten! Dort wird euer Bier auch nicht so schnell warm.

Biergarten mit Sonnenschirm
Kein Mythos: Bier in der Sonne trinken macht wirklich schneller betrunken. Von daher wenn möglich in den Schatten setzen. © Pierre Polak

Bier-Mythos 3: „Dunkles Bier enthält mehr Alkohol!“

Stimmt nicht! Die Farbe eines Bieres sagt nichts über dessen Alkohlgehalt aus. Ob ein Bier dunkel wie Das Schwarze oder hell wie Das Helle von Schwaben Bräu ist, liegt an dem Malz, mit dem es gebraut wird. Und das beeinflusst neben der Farbe auch den Geschmack des Bieres, nicht aber den enthaltenen Alkoholgehalt. Der wird stattdessen durch die Gärzeit des Bieres und die Stammwürze bestimmt.

Bierflasche und Bierglas mit Schwaben Bräu das Schwarze
Je nachdem, wie stark es geröstet ist, beeinflusst das verwendete Malz die Farbe und den Geschmack des Bieres, nicht aber den Alkoholgehalt. © Dinkelacker

Bier-Mythos 4: „Alkoholfreies Bier enthält keinen Alkohol!“

Bierkasten Schwaben Bräu mit einzelner Flasche Das Alkoholfreie.
Ein alkoholfreies Bier darf bis zu 0,5% Alkohol enthalten – so viel wie in reifen Bananen! © Dinkelacker

Stimmt nicht – zumindest nicht immer: In Deutschland dürfen nämlich auch Biere alkoholfrei genannt werden, die bis zu 0,5 % Alkohol enthalten. Klingt viel, ist es aber nicht: Vergleichbare Alkoholmengen befinden sich auch in Säften oder reifen Bananen!

Ein besonderes Verfahren jedoch kann einem alkoholfreien Bier auch gänzlich den Alkohol entziehen, womit es einen Alkoholgehalt von 0,0 % hat. Wie alkoholfreies Bier hergestellt wird, könnt ihr in diesem Blogbeitrag nachlesen.

Bier-Mythos 5: „Alkoholfreies Bier ist gut für stillende Mütter!“

Stimmt! Als Hausmittel ist Bier vielseitig einsetzbar und kann tatsächlich die Milchproduktion stillender Mütter anregen. Die Gerste sorgt dafür, dass mehr Porlaction ausgeschüttet wird, ein Hormon, das wiederum die Milchproduktion in Gang setzt.

Ein schmackhaftes Heilmittel also bei zu wenig Milchfluss – und der hohe Hopfenanteil sorgt nebenbei auch noch für mehr Ruhe und Gelassenheit. Aber bitte wirklich nur in der alkoholfreien Variante 0,0 % wie das Dinkelacker Alkoholfrei oder das Sanwald Sport Weizen 0,0% aus der Familienbrauerei.

Bierflasche und Weizenbierglas von Sanwald
Ein leckeres Sport Weizen 0,0% von Sanwald aus der Familienbrauerei Dinkelacker kann den Milchfluss bei stillenden Müttern anregen. © Dinkelacker

Bier-Mythos 6: „Bier macht die Haare schön!“

Lachende Frau mit lockigen Haaren.
Bier kann mehr als nur gut schmecken. Auch als Hausmittel lässt es sich vielseitig einsetzen und sorgt so etwa für schönes Haar. ©Pixabay

Stimmt! Nicht ohne Grund findet ihr Biershampoo heutzutage auch in jeder Drogerie. Die Nährstoffe im Bier bringen Glanz und Volumen ins Haar, das Malz sorgt für mehr Stand. Und so könnt ihr euer Lieblingsbier von SchwabenBräu zu Hause anwenden: Für eine Spülung einfach eine Glas Bier über das frisch gewaschenes Haar geben, sanft einmassieren und kurz einwirken lassen. Danach mit Wasser ausspülen – fertig!

Schon wieder was gelernt!

Sodele, schon wieder etwas gelernt. Ihr kennt weitere Bier-Mythen, die Meister Gscheidle noch nicht aufgeklärt hat? Dann schreibt uns hier einfach einen Kommentar!

Meister Gscheidle
Meister Gscheidle klärt auf. © Dinkelacker

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Robert



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2 Kommentare

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  1. Die meisten Erklärungen kannte ich. Aber ich dachte immer , das es kein komplett alkoholfreies Bier gibt und immer einige wenige Prozente hat. Das war mir neu. Danke Herr Gescheidle.

Hallo, einmal die Ausweise, bitte! Die Website der Dinkelacker Bierblog enthält Informationen zu leckeren alkoholischen Getränken, weshalb wir sicher gehen wollen, dass du über 16 Jahre alt bist.

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