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Auf ein Kellerbier an den Schlossplatz

Ob drinnen oder draußen: Während die Gäste entspannt genießen, arbeiten die Gastgeber unter Hochdruck. Ein Blick hinter die Kulissen von Carls Brauhaus.

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In Carls Brauhaus kann man das ganze Jahr über innen und außen sitzen.
Carls Brauhaus am Stuttgarter Schlossplatz. Quelle: O.Madan

Ein laues Lüftchen um die Nase, ein kühles Getränk in der Hand: Wir lieben es, im Sommer mit Freunden draußen zu sitzen. Zu unseren Hotspots in Stuttgart zählt zweifellos der Schlossplatz. Vor Carls Brauhaus sitzt man tagsüber und abends besonders schön und mit bestem Blick auf das neue Schloss, die Jubiläumssäule und das Kunstgebäude. Doch: Entspannung für die Gäste bedeutet gerade im Sommer Höchstleistung für die Mitarbeiter in der Gastronomie. Logistik, Küche und Kellner müssen Hand in Hand arbeiten – und das auch bei 30 Grad im Schatten mit einem Lächeln im Gesicht.

Freiluftsaison ist das ganze Jahr

O. Madan ist Geschäftsführer von Carls Brauhaus.
O. Madan liebt es, im Freien zu essen und zu trinken. Quelle: O. Madan

Eine Herausforderung, der O. Madan, Geschäftsführer von Carls Brauhaus, übrigens längst nicht mehr nur im Sommer gegenübersteht. Wenn die Sonne scheint, wollen die Menschen draußen einen Cappuccino trinken oder die Mittagspause verbringen – egal ob im Februar oder August. „Die klassische Sommersaison gibt es nicht mehr. Wir haben mittlerweile die Bestuhlung an der Bolzstraße zum Schlossplatz hin das ganze Jahr über draußen.“ Wechselhafte Monate wie etwa Mai oder September, in denen sich kaum vorhersagen lässt, wie das Wetter wird, sind für ihn schwer zu planen: Madan muss mehr Personal vorhalten und die Bier- und Schnitzelvorräte im Lager auffüllen, um für alle Fälle gewappnet zu sein. „Nach fünf Jahren am Schlossplatz haben wir darin aber genug Erfahrung und bereiten uns entsprechend vor.“

Kellerbier und Klimaanlage

Wulle Bier aus dem Holzfass gibt es nur in Carls Brauhaus.
Frisch aus dem Holzfass: das Wulle Bier in Carls Brauhaus. Quelle: Carls Brauhaus

Der absolute Renner an warmen Tagen: das naturtrübe Kellerbier. „Da steigt der Verbrauch schnell mal um das Dreifache“, sagt Madan. Allerdings nur bis maximal 30 Grad. „Wenn es sehr heiß ist, wird gern und viel Radler getrunken. Damit das Kühlhaus immer gut gefüllt ist, beliefern wir von der Familienbrauerei Dinkelacker Carls Brauhaus dann drei statt zwei Mal pro Woche. „Der Umwelt zuliebe arbeiten wir mit so wenigen Fahrten wie möglich“, erklärt der Gastronom. Auf der Speisekarte stehen neben deftigen Brauhaus-Klassikern im Sommer natürlich auch viele leichte Gerichte – auch eingefleischte Haxn-Liebhaber greifen gern zu Salat oder Suppe, wenn sich die Temperaturen der 30 Grad-Marke nähern. Madans Tipp für alle, die sich am liebsten von außen und von innen abkühlen: „Wir haben klimatisierte Innenräume – da bleibt auch das Bier länger kühl.“

Hinter der Bar von Carls Brauhaus wird schnell und konzentriert gearbeitet.
Von der Höchstleistung der Mitarbeiter hinter der Theke bekommen die Gäste nichts mit. Quelle: Carls Brauhaus

Ausreichend trinken nicht vergessen

Apropos Getränke, in diesem Fall vor allem nicht-alkoholische: Trinken ist das A und O im Sommer! „Eine der größten Herausforderungen für mich ist, meinen Mitarbeitern nahezulegen, viel zu trinken“, berichtet der Gastronom. Im Stress wird das schnell vergessen und kann zu Kreislaufproblemen führen, gerade wenn man sich viel bewegt oder in der Küche am Herd steht. O. Madan achtet selbst immer darauf, möglichst viel Mineralwasser zu trinken. Nach Feierabend darf es für ihn dann gerne ein kühles Sanwald Weizenbier sein: „Für mich gibt es nichts Schöneres, als bei sonnigem Wetter mit der Familie im Freien zu essen und zu trinken.“ Besonders gut gefällt ihm, dass im Sommer die meisten Leute viel offener sind: „Es teilen sich auch Fremde einen Tisch und kommen ins Gespräch, was man sonst fast nur aus dem Urlaub kennt.“

Der Autor

Carl



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